Johanniter Rettungshundestaffel

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Kategorie: Jugendfeuerwehr
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Dezember 2011 Geschrieben von Ingo Borlinghaus

Am Samstag den 05. November kamen wir mit einer kleinen Abordnung sehr gern der Einladung der Johanniter Rettungsstaffel Derschlag nach, die zu einer gemeinsamen Übung auf dem ehemaligen Militärgelände in Widberhütte eingeladen hatte.

Wir trafen uns am Samstagvormittag an einer Tankstelle in Wildbergerhütte, von dort aus folgten wir nach kurzer Begrüßung den Fahrzeugen der Johanniter zu dem Gelände, wo eine kurze Einweisung stattfand. Kurz,  da es nur eine Goldene Regel gibt: „Nicht an die Boxen der Hunde gehen“! 

Dies wurde von uns natürlich respektiert, es gab auch fast keine Gelegenheit, da wir nun direkt in die Übung eingebunden wurden. Diese startete mit einem Einstiegstest eines Neuzugang Namens Struppi ( der Name war Programm), leider stellte sich bei dem Gespräch herraus, dass dieser Hund bereits ein Jahr zu alt ist. Wir lernten in diesem Atemzug gleich, dass Neuzugänge höchstens 2 Jahre alt sein dürfen, da die Ausbildung mindestens zwei Jahre dauert.

 

Dann ging es für uns und die Hunde gleich in die nächste Übung die „Aktion und Reaktion“ genannt wurde.

In diese Übung wurden gleich die Jugendlichen miteingebunden und durften in Begleitung von Hundeführen in Sichtweite der Hunde in den Wald laufen und dort hinter einem Baum hinknien

Sobald sie diese „Opfer Haltung“ eingenommen hatten wurde ein Hund zum Suchen geschickt; dieser fand die zwei Personen ( Opfer) direkt, blieb stehen und bellte ohne Unterlass so dass der Hundeführer nur dem Bellen nachgehen musste.

 

Uns wurde gleich erklärt warum das so wichtig ist: Nachts kann man den Hund nicht sehen, deswegen bellt der Hund solange, bis der Hundeführer vor Ort ist.

Nach einigen Durchgängen mit verschiedenen Hunden wurde gegrillt mit herrlichen Würstchen, selbst gemachten Salaten, frisch gekochtem Kaffee, Kuchen und Plätzchen.

Nach diesem schönem Essen ging es dann wieder an die Übung, wir starteten wieder mit der Übung „Aktion/Reaktion“; so konnten auch die anderen Hunde noch ihr Können unter Beweis stellen.

 

Im Anschluss an diese Übung wurden wir im Wald versteckt, so dass die ausgebildeten Hunde uns suchen und finden konnten,  was in kürzester Zeit geschah.

Uns wurde erklärt, dass die Hunde mit der Nase suchen, das soll heißen, sie suchen nicht Fährten sondern den Geruch in der Luft.

Nun wird mir auch klar, warum die Hundeführer mit Puderdosen die Windrichtung prüften es wurde erklärt, dass nur wenig bis gar kein Wind ging, weshalb die Scuhe etwas länger dauerte.

Diese Übung wiederholten wir dann ein- bis zweimal,  trafen uns dann wieder an den Fahrzeugen und verabredeten uns dann noch zu einem Gruppenfoto mit anschließender Abschlussbesprechung.

 

Wir wurden direkt zum Wiederkommen eingeladen, was wir bestimmt annehmen werden.

An dieser Stellen nochmals vielen Dank für den interessanten und wunderschönen Tag

 

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